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Wohnraumlüftung bei Sanierung und Neubau

Wohnraumlüftung: Die Lösung für schlechte Luft, Feuchtigkeit und Schimmel

Frederik Hermans Frederik Hermans
17 Minuten Lesezeit

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Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze:

  • Eine Wohnraumlüftung sorgt automatisch für frische Luft, ohne dass Sie ständig Fenster öffnen müssen.

  • Moderne Systeme erreichen bis zu 90 % Wärmerückgewinnung und sparen dadurch Heizenergie.

  • Besonders in dicht sanierten Häusern oder Neubauten verhindert sie Feuchtigkeit und Schimmel.

  • Mit dem Konzept Eigenleistung mit System unterstützt ViaThermo Hausbesitzer dabei, Teile der Installation selbst umzusetzen und Kosten zu sparen.

Wenn Sie wissen möchten, welches Lüftungssystem zu Ihrem Haus passt, können Sie eine persönliche Beratung bei ViaThermo anfragen.

Kostenlos beraten lassen Was ist eine Wohnraumlüftung und warum wird sie für die „Indoor Generation“ immer wichtiger?

Eine Wohnraumlüftung spielt heute eine zentrale Rolle für gesundes Wohnen, weil sich unser Alltag immer stärker nach innen verlagert. Die moderne Gesellschaft wird zunehmend als „Indoor-Generation“ bezeichnet.

Und Studien zeigen, dass Menschen rund 90 % ihrer Zeit in Innenräumen verbringen, also durchschnittlich etwa 21 bis 22 Stunden pro Tag. Gleichzeitig wissen laut Umfragen rund 80 % der Menschen nicht, dass die Luft in Innenräumen häufig stärker belastet ist als die Außenluft.

Der Grund dafür liegt im Alltag selbst. Beim Kochen, Duschen, Putzen oder sogar beim Atmen entstehen ständig CO₂, Feuchtigkeit und Gerüche. Eine vierköpfige Familie gibt allein durch das Atmen täglich rund 1.800 Liter CO₂ an die Raumluft ab. Zusätzlich entstehen durch Tätigkeiten wie Duschen, Kochen oder Wäsche trocknen bis zu 10 Liter Feuchtigkeit pro Tag.

In modernen Häusern mit guter Dämmung und dichten Fenstern kann diese verbrauchte Luft jedoch kaum noch von selbst entweichen. Dadurch verschlechtert sich die Luftqualität schneller, wenn kein regelmäßiger Luftaustausch stattfindet. Hier ist die richtige Wohnraumlüftung entscheidend.

Was ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung?

Eine Wohnraumlüftung sorgt für einen kontrollierten und kontinuierlichen Luftaustausch im Gebäude. Verbrauchte Luft wird aus Räumen wie Küche, Bad oder WC mechanisch abgeführt, während gleichzeitig frische Außenluft in Wohnräume und Schlafzimmer gelangt.

Ziel der richtigen Wohnraumlüftung ist es, typische Belastungen der Raumluft dauerhaft zu reduzieren, zum Beispiel:

  • CO₂, das durch Atmung entsteht
  • Feuchtigkeit aus Duschen, Kochen oder Wäsche
  • Gerüche aus Küche oder Wohnräumen
  • Schadstoffe und Feinstaub in der Luft

So bleibt die Luftqualität im Haus stabil, ohne dass ständig Fenster geöffnet werden müssen. Gerade in modernen, gut gedämmten Gebäuden ist eine Wohnraumlüftung deshalb ein wichtiger Bestandteil für gesundes Raumklima, Wohnkomfort und den Schutz der Bausubstanz.

Wie genau funktioniert eine Wohnraumlüftung?

Das Grundprinzip einer Wohnraumlüftung ist einfach: Verbrauchte Luft wird abgeführt und frische Luft kommt ins Haus. Dieser Luftaustausch läuft kontinuierlich und kontrolliert ab, ohne dass ständig Fenster geöffnet werden müssen.

Die Luftführung folgt dabei einem klaren System. In sogenannten Feuchträumen wie Küche, Bad oder WC wird verbrauchte Luft abgesaugt. Gleichzeitig strömt frische Außenluft in Wohnräume und Schlafzimmer. Dadurch entsteht ein sanfter Luftstrom durch das gesamte Haus, der Feuchtigkeit, CO₂ und Gerüche zuverlässig nach außen transportiert.


wie funktioniert wohnraumlüftung

Viele moderne Anlagen arbeiten zusätzlich mit Filtern, die Pollen, Feinstaub und andere Partikel aus der Außenluft zurückhalten. Gerade für Allergiker kann das einen spürbaren Unterschied im Alltag machen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil vieler Systeme ist die Wärmerückgewinnung. Dabei nutzt die Anlage die Wärme der abgesaugten Raumluft, um die einströmende Frischluft vorzuwärmen. So bleibt die Energie im Haus, obwohl kontinuierlich gelüftet wird.

In unserer Erfahrung zeigt sich dieser Vorteil besonders in gut gedämmten Häusern oder nach einer Sanierung. Dann sorgt die Wohnraumlüftung automatisch für frische Luft, ohne dass ständig gelüftet werden muss oder unnötig Wärme verloren geht.

Warum moderne Häuser eine Wohnraumlüftung brauchen

Moderne Häuser sind heute deutlich dichter gebaut als früher. Neue Fenster, bessere Dämmung und energieeffiziente Bauweise sorgen dafür, dass Wärme im Gebäude bleibt. Gleichzeitig reduziert sich dadurch aber auch der natürliche Luftaustausch über Fugen und Undichtheiten, der früher ganz automatisch stattgefunden hat.

Das bedeutet: Feuchtigkeit, CO₂ und Gerüche bleiben länger im Haus, wenn sie nicht aktiv abgeführt werden. Klassisches Stoßlüften hilft zwar kurzfristig, reicht im Alltag aber oft nicht aus, um dauerhaft für ein stabiles Raumklima zu sorgen.

Hinzu kommt, dass im täglichen Leben ständig neue Feuchtigkeit entsteht. Viele unterschätzen, wie viel Wasser tatsächlich in die Raumluft abgegeben wird.

Aktivität

Feuchtigkeit pro Tag

Duschen oder Baden

1–2 Liter

Kochen

1–3 Liter

Atmen und Schwitzen

2–4 Liter

Wäsche trocknen

bis zu 3 Liter

Insgesamt können in einem Haushalt bis zu 10 Liter Feuchtigkeit pro Tag entstehen. Ohne regelmäßigen Luftaustausch bleibt ein Teil davon im Gebäude und kann langfristig Probleme verursachen.

Typische Folgen schlechter Wohnraumluftung sind:

  • beschlagene Fenster
  • dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit
  • unangenehme Gerüche
  • Schimmelbildung an kalten Wandstellen

In unserer Erfahrung tritt dieses Problem besonders häufig nach Fenstertausch oder energetischen Sanierungen auf. Das Gebäude wird dichter, aber die Lüftung bleibt gleich wie vorher. Genau hier kann eine kontrollierte Wohnraumlüftung helfen, die Luftqualität dauerhaft stabil zu halten.

Warum es sinnvoll ist, die Wohnraumlüftung früh zu planen

Wenn eine Wohnraumlüftung installiert werden soll, lohnt es sich, das Thema bereits in der Planungsphase eines Bau- oder Sanierungsprojekts mitzudenken.

Der Grund ist einfach: Je früher feststeht, welches Lüftungssystem eingesetzt wird, desto einfacher lassen sich Geräte, Leitungswege oder Wanddurchführungen berücksichtigen. Das erleichtert die Installation und verhindert spätere Umbauten.

Gerade bei größeren Sanierungen oder Neubauten denken viele unserer Kunden deshalb früh darüber nach, welche Lösung zu ihrem Haus passt. So kann die Lüftung optimal in das Gesamtkonzept aus Heizung, Dämmung und Raumaufteilung integriert werden.

In diesem Artikel finden Sie noch weitere Informationen zu Renovierungen und Kosten, und wenn Sie wissen möchten, welche Wohnraumlüftung für Ihr Haus am sinnvollsten ist, bietet ViaThermo eine kostenlose Beratung an. Dabei wird gemeinsam geprüft, welches System technisch und wirtschaftlich zu Ihrem Projekt passt.

Kostenlos beraten lassen

Die 4 Vorteile einer kontrollierten Wohnraumlüftung

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt nicht nur für frische Luft im Haus. Richtig geplant verbessert sie dauerhaft das Raumklima und kann gleichzeitig Energie sparen. Viele Hausbesitzer entscheiden sich deshalb im Zuge einer Sanierung oder im Neubau für eine solche Lösung.

Eine Lüftungsanlage führt verbrauchte Luft kontinuierlich aus dem Gebäude ab und ersetzt sie durch frische Außenluft. Dadurch sinken CO₂-Werte und andere Belastungen in der Raumluft.

Das wirkt sich direkt auf den Alltag aus:

  • bessere Luft im Schlafzimmer

  • weniger Müdigkeit durch hohe CO₂-Werte

  • geringere Belastung durch Pollen und Feinstaub

Gerade für Allergiker kann eine gefilterte Frischluft einen spürbaren Unterschied machen.

Feuchtigkeit entsteht im Alltag ständig, zum Beispiel beim Duschen, Kochen oder Schlafen. Ohne ausreichenden Luftaustausch kann sie sich in Räumen sammeln und langfristig zu Problemen führen.

Eine Wohnraumlüftung transportiert diese Feuchtigkeit automatisch nach außen. Dadurch sinkt das Risiko für Schimmelbildung, feuchte Wände oder muffige Räume deutlich.

Das kann auch finanziell relevant sein. Die Sanierung eines Schimmelschadens kostet je nach Ausmaß oft 1.000 bis über 5.000 Euro, bei größeren Schäden oder beschädigten Bauteilen auch deutlich mehr.

Zum Vergleich: Dezentrale Lüftungsgeräte für einzelne Räume kosten meist zwischen etwa 400 und 1.000 Euro pro Gerät. In vielen Fällen lassen sich kritische Räume wie Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Badezimmer damit gezielt belüften.

Viele moderne Lüftungsanlagen arbeiten mit sogenannter Wärmerückgewinnung. Dabei wird die Wärme der abgesaugten Raumluft genutzt, um die frische Außenluft vorzuwärmen.

So bleibt ein Großteil der Energie im Haus. Je nach System können bis zu 90 % der Wärme zurückgewonnen werden, obwohl kontinuierlich gelüftet wird.

Ein weiterer Vorteil ist der Komfort. Die Lüftung läuft automatisch im Hintergrund und sorgt konstant für frische Luft.

Das bedeutet im Alltag:

  • weniger Stoßlüften

  • kein Wärmeverlust durch offene Fenster im Winter

  • weniger Lärm von draußen

Viele unserer Kunden berichten, dass sich so besonders im Schlafzimmer oder im Bad ein deutlich angenehmeres Raumklima einstellt.

Wie nutzt man eine Wohnraumlüftung richtig?

Viele unserer Kunden fragen sich auch, wie sich das Leben mit einer Wohnraumlüftung im Alltag verändert und worauf man achten sollte. Die gute Nachricht: Eine Wohnraumlüftung arbeitet größtenteils automatisch im Hintergrund und sorgt kontinuierlich für frische Luft im Haus.

Trotzdem tauchen in der Praxis immer wieder ähnliche Fragen auf. Wie hoch ist der Stromverbrauch? Muss man noch Fenster öffnen? Oder sollte die Anlage im Sommer ausgeschaltet werden? Die folgenden Punkte zeigen, wie eine Wohnraumlüftung im Alltag sinnvoll genutzt wird und was wirklich wichtig ist.

Wie viel Strom verbraucht eine Wohnraumlüftung?

Eine häufige Frage bei der Planung ist der Stromverbrauch. Moderne Wohnraumlüftungen arbeiten sehr effizient und benötigen nur wenig Energie. Der tatsächliche Strombedarf hängt vor allem davon ab, ob es sich um eine zentrale oder dezentrale Anlage handelt.

System

Typischer Stromverbrauch

Dezentrale Wohnraumlüftung

ca. 5–20 Watt pro Gerät

Zentrale Wohnraumlüftung

ca. 30–80 Watt

Umgerechnet auf ein Jahr entstehen dadurch meist Stromkosten zwischen etwa 40 und 90 Euro, abhängig von Größe und Nutzung des Systems.

Dem gegenüber stehen häufig Energieeinsparungen durch Wärmerückgewinnung, da weniger Heizwärme verloren geht. In unserer Erfahrung relativiert sich der Stromverbrauch deshalb schnell, sobald eine Lüftungsanlage in ein gut gedämmtes Gebäude integriert wird.

Soll man trotz Lüftungsanlage noch Fenster öffnen?

Eine häufige Frage bei einer Wohnraumlüftung ist, ob Fenster überhaupt noch geöffnet werden sollten. Die kurze Antwort lautet: Ja, Fenster können weiterhin geöffnet werden, notwendig ist es aber meist nicht mehr.

Denn eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt bereits automatisch für den kontinuierlichen Luftaustausch im Haus. Verbrauchte Luft wird abgeführt und frische Außenluft gelangt in die Wohnräume. Dadurch bleibt das Raumklima stabil, ohne dass regelmäßig stoßgelüftet werden muss.

Fensterlüften kann trotzdem sinnvoll sein, zum Beispiel:

  • wenn schnell frische Luft in einen Raum kommen soll
  • an warmen Tagen im Sommer
  • wenn viele Personen gleichzeitig im Raum sind

Für die grundlegende Luftqualität ist das Öffnen der Fenster jedoch nicht mehr entscheidend. Die Lüftungsanlage übernimmt diese Aufgabe automatisch und gleichmäßig über den ganzen Tag verteilt. Dadurch entstehen auch weniger Temperaturverluste im Winter, da nicht regelmäßig große Mengen warmer Luft nach außen entweichen.

Viele Hausbesitzer merken im Alltag schnell, dass sich ihre Lüftungsgewohnheiten verändern. Räume bleiben länger frisch, ohne dass ständig daran gedacht werden muss, die Fenster zu öffnen.

Kann man die Lüftungsanlage im Sommer ausschalten?

Grundsätzlich ist es nicht empfehlenswert, eine Wohnraumlüftung komplett auszuschalten. Die Anlage sorgt dafür, dass Feuchtigkeit, CO₂ und andere Belastungen kontinuierlich aus dem Haus abgeführt werden. Wird sie dauerhaft abgeschaltet, kann sich die Luftqualität im Gebäude schnell verschlechtern.

Viele moderne Systeme besitzen jedoch spezielle Sommer- oder Nachtmodi. In diesen Betriebsarten wird die Lüftungsleistung angepasst, um beispielsweise kühlere Außenluft in den Nachtstunden ins Haus zu bringen. So kann die Anlage sogar dabei helfen, Räume im Sommer leicht abzukühlen.

In der Praxis läuft eine Wohnraumlüftung daher meist das ganze Jahr über, allerdings mit unterschiedlichen Leistungsstufen.

Kann eine Lüftungsanlage Gerüche übertragen?

Bei korrekt geplanten Anlagen werden Gerüche normalerweise nicht von Raum zu Raum übertragen. Das liegt an der Luftführung im Gebäude.

Die verbrauchte Luft wird aus sogenannten Feuchträumen wie Küche, Bad oder WC abgesaugt. Frische Luft gelangt dagegen in Wohnräume und Schlafzimmer. Dadurch entsteht ein gerichteter Luftstrom durch das Haus.

Zusätzlich sorgen Filter und getrennte Luftkanäle dafür, dass Gerüche oder Partikel nicht einfach in andere Räume gelangen. Wichtig ist dabei eine saubere Planung und regelmäßige Wartung der Anlage.

Wie ViaThermo Sie bei einer Wohnraumlüftung unterstützt

Eine Wohnraumlüftung funktioniert am optimalsten, wenn sie zum Haus, zur Nutzung und zur Bauweise passt. Deshalb beginnt jedes Projekt bei ViaThermo mit einer klaren Planung. Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die technisch sinnvoll ist, zum Gebäude passt und langfristig zuverlässig funktioniert.

Der Ablauf ist dabei bewusst einfach und transparent aufgebaut.

Am Anfang steht eine persönliche Beratung. Dabei wird gemeinsam geklärt, welche Räume belüftet werden sollen, wie das Gebäude aufgebaut ist und welche Lösung technisch sinnvoll ist. Eine wichtige Frage dabei ist, ob eine zentrale Wohnraumlüftung für das ganze Haus oder eine dezentrale Lüftung für einzelne Räume besser geeignet ist.

Welche Unterschiede diese beiden Systeme haben, erklären wir in eigenen Artikeln ausführlich. Eine zentrale Wohnraumlüftung eignet sich häufig besonders gut für Neubauten oder umfassende Sanierungen, während eine dezentrale Lösung oft bei bestehenden Gebäuden oder einzelnen Räumen eingesetzt wird. Wenn Sie sich dafür interessieren, können Sie dazu auch unsere weiterführenden Beiträge über zentrale und dezentrale Wohnraumlüftungen lesen.

Der Unterschied zwischen zentraler und dezentraler Wohnraumlüftung


Zentrale Wohnraumlüftung
= ganzes Haus

Dezentrale Wohnraumlüftung 
= einzelner Raum

Ideal für

Neubau, Komplettsanierung

Renovierung, einzelne Räume

Luftsystem

Ein zentrales Lüftungssystem

Ein Gerät pro Raum

Installation

Lüftungskanäle nötig

keine Lüftungskanäle

Je nach Gebäude und Projekt können unterschiedliche Systeme sinnvoll sein. Bei Neubauten oder größeren Sanierungen werden häufig zentrale Anlagen eingesetzt, die mehrere Räume gleichzeitig versorgen. Bei bestehenden Häusern oder einzelnen Bereichen kann eine dezentrale Lösung einfacher umzusetzen sein.

ViaThermo unterstützt Sie dabei, die für Ihr Projekt passende Technik auszuwählen, damit Luftmenge, Geräuschentwicklung und Energieeffizienz optimal zusammenpassen.

Sobald die Planung steht, wird das benötigte Material organisiert. Dazu gehören unter anderem Lüftungsgeräte, Luftkanäle oder Wanddurchführungen sowie Filter und Zubehör. So ist sichergestellt, dass alle Komponenten technisch zusammenpassen und später zuverlässig funktionieren.

Ein besonderer Ansatz von ViaThermo ist die Möglichkeit der Eigenleistung mit System. Viele Hausbesitzer möchten bei ihrem Projekt selbst mitarbeiten und dadurch Kosten sparen.

ViaThermo begleitet diesen Prozess mit einer Einweisung auf der Baustelle, klaren Arbeitsschritten sowie der Bereitstellung von Material und Werkzeug. So können bestimmte Arbeiten selbst umgesetzt werden, während wichtige technische Schritte weiterhin vom Fachbetrieb geprüft werden.

Typische Arbeiten, die Hausbesitzer selbst übernehmen können, sind zum Beispiel:

  • Kernbohrungen vorbereiten
  • Lüftungsgeräte einsetzen
  • Luftleitungen verlegen
  • einfache Montagearbeiten

In unserer Erfahrung lassen sich dadurch 30 bis 40 % der Installationskosten sparen, je nachdem, wie viel Eigenleistung möglich ist.

Gerade bei größeren Projekten oder mehreren Lüftungsgeräten kann das schnell mehrere tausend Euro Unterschied machen. Gleichzeitig bleibt die technische Sicherheit erhalten, weil Planung, Einweisung und Endabnahme weiterhin vom Fachbetrieb begleitet werden.

Am Ende des Projekts wird die Anlage gemeinsam überprüft und fachgerecht in Betrieb genommen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Wohnraumlüftung korrekt funktioniert und langfristig für ein gesundes Raumklima sorgt.

Wenn Sie überlegen, eine Wohnraumlüftung im Neubau oder bei einer Sanierung umzusetzen, kann eine persönliche Beratung bei ViaThermo helfen, die passende Lösung für Ihr Haus zu finden.

Kostenlos beraten lassen

Warum eine Wohnraumlüftung heute immer wichtiger wird

Wir verbringen heute den größten Teil unseres Lebens in Innenräumen. Diese Entwicklung wird oft als Indoor-Generation beschrieben: Menschen halten sich rund 90 % ihrer Zeit in Häusern, Wohnungen oder Büros auf. Genau deshalb spielt die Qualität der Wohnraumluft eine immer größere Rolle für Gesundheit, Wohnkomfort und den langfristigen Schutz eines Gebäudes.

Moderne Häuser sind deutlich dichter gebaut als früher. Neue Fenster, bessere Dämmung und energieeffiziente Bauweisen reduzieren den natürlichen Luftaustausch. Ohne ausreichende Lüftung bleiben CO₂, Feuchtigkeit und Gerüche länger im Haus, was langfristig zu schlechter Luftqualität oder Schimmel führen kann.

Eine Wohnraumlüftung sorgt hier für eine einfache und zuverlässige Lösung. Sie stellt einen kontinuierlichen Luftaustausch sicher, verbessert das Raumklima und transportiert Feuchtigkeit sowie verbrauchte Luft automatisch nach außen. Moderne Systeme können zusätzlich Heizenergie sparen, weil sie die Wärme der Abluft zurückgewinnen.

Wer heute baut oder saniert, sollte das Thema daher frühzeitig mitdenken. Eine gut geplante Wohnraumlüftung trägt dazu bei, dass ein Haus nicht nur energieeffizient, sondern auch dauerhaft gesund und komfortabel bleibt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist eine Wohnraumlüftung im Neubau Pflicht?

Eine Wohnraumlüftung ist im Neubau in der Regel nicht direkt gesetzlich vorgeschrieben. Allerdings verlangen Bauvorschriften und Normen häufig ein Lüftungskonzept, besonders bei sehr luftdichten Gebäuden. In Österreich werden solche Konzepte beispielsweise im Zusammenhang mit den OIB-Richtlinien und der ÖNORM H 6038 berücksichtigt.

Wie viel kostet eine Wohnraumlüftung?

Die Kosten hängen stark vom System und vom Gebäude ab.
Typische Richtwerte sind:

  • Dezentrale Wohnraumlüftung: etwa 400 bis 1.000 Euro pro Gerät

  • Zentrale Wohnraumlüftung: etwa 6.000 bis 10.000 Euro für ein Einfamilienhaus

Wie laut ist eine Wohnraumlüftung?

Moderne Wohnraumlüftungen arbeiten sehr leise. Je nach Gerät liegen die Geräuschwerte meist zwischen 20 und 35 Dezibel, was ungefähr der Lautstärke eines leisen Flüsterns entspricht. Eine fachgerechte Planung und Installation sind entscheidend, damit die Anlage im Alltag kaum wahrgenommen wird.

Wie oft muss eine Wohnraumlüftung gewartet werden?

Damit eine Wohnraumlüftung zuverlässig funktioniert, sollten Filter regelmäßig gewechselt werden. In der Regel geschieht das etwa ein- bis zweimal pro Jahr. Zusätzlich empfiehlt sich alle paar Jahre eine Wartung durch einen Fachbetrieb, bei der Luftkanäle, Ventilatoren und Geräte überprüft werden.

Spart eine Wohnraumlüftung wirklich Heizenergie?

Viele moderne Systeme arbeiten mit Wärmerückgewinnung. Dabei wird die Wärme der abgesaugten Raumluft genutzt, um die einströmende Frischluft vorzuwärmen. Je nach Anlage können bis zu 90 % der Wärme zurückgewonnen werden.

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