Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste in Kürze:
- Kennen Sie den Thermoskannen-Effekt?
- 4 Zeichen, dass Ihre Lüftung nachgerüstet werden muss
- Was die ÖNORM H 6038 in Österreich zum richtigen Lüften sagt
- Zentrale oder dezentrale Wohnraumlüftung – was macht im Altbau Sinn?
- Dezentrale Lüftungsanlagen: die ideale Lösung für bewohnte Altbauten
- Technik leicht erklärt: So funktioniert die dezentrale Wohnraumlüftung
- Wo die dezentrale Lüftung besonders sinnvoll ist
- Warum wir im Altbau auf die Südwind Ambientika Solo+ setzen
- Vergleich: Welche dezentrale Wohnraumlüftung passt zu Ihrem Altbau
- Der Förderdschungel in Österreich: So sparen Sie bei der Nachrüstung
- Die einfache Installation einer dezentralen Lüftungsanlage
- Legen Sie selbst Hand an mit der ViaThermo Selbstbau-Lösung
- Sie möchten wissen, ob Selbstbau für Ihr Zuhause möglich ist
- Zusammengefasst: Lüftungsanlagen im Altbau nachzurüsten ist einfacher als gedacht
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Wichtigste in Kürze:
Eine Lüftungsanlage im Altbau nachzurüsten ist nach Fenstertausch oder Fassadendämmung fast immer notwendig, weil die neue Gebäudehülle luftdicht ist.
Schimmel entsteht schneller, als viele denken. Erste Warnzeichen sind beschlagene Fenster, feuchte Ecken und schlechte Luft im Schlafzimmer.
Dezentrale Wohnraumlüftungen lassen sich ohne große Baustelle einbauen: nur eine Kernbohrung pro Raum, Einbau in wenigen Stunden, Räume bleiben bewohnbar.
Die Südwind Ambientika Solo+ ist ein unsere Empfehlunge für Altbauten. Sie arbeitet flüsterleise ab etwa 20 dB(A) und erreicht bis zu 93 % Wärmerückgewinnung.
Kosten realistisch: Pro Raum ca. 700 bis 900 Euro für Gerät, Zubehör und Montage. Mit Eigenleistung (ViaThermo Selbstbau-Lösung) lassen sich bis zu 40 % sparen.
Förderungen: Kombination aus Bundesprogrammen, KPC und Handwerkerbonus 2026 möglich. In vielen Fällen sind zusätzlich Landesförderungen verfügbar.
ViaThermo übernimmt Planung, Luftmengenberechnung und berät bei allen Fördermöglichkeiten.
Kennen Sie den Thermoskannen-Effekt?
Wenn wir eine Lüftungsanlage im Altbau nachrüsten, haben unsere Kunden davor fast immer dieselbe Situation. Nach einer Sanierung mit neuen Fenstern und gedämmter Fassade fühlt sich das Haus plötzlich feuchter an als davor - oft steckt hohe luftfeuchtigkeit hinter beschlagenen Fenstern und muffigen Räumen. Viele berichten uns, dass sie ja auch häufiger lüften, aber trotzdem beschlagene Fenster, muffige Räume oder erste Schimmelstellen bemerken.
Warum das Haus schwitzt
Die Ursache ist fast immer die gleiche. Die neue, moderne Gebäudehülle ist luftdicht. Früher konnte Feuchtigkeit über kleine Undichtheiten entweichen. Heute bleibt sie im Raum eingeschlossen.
In der Haustechnik nennen wir das den Thermoskannen-Effekt. Die Wärme bleibt drinnen, aber die Feuchtigkeit auch. Und genau an diesem Punkt reicht reine Fensterlüftung nach einer Sanierung nicht mehr aus. Deshalb verlangen ÖNORM und Energieberatung inzwischen ein genaues Lüftungskonzept, sobald mehr als ein Drittel der Fenster erneuert wurde.
4 Zeichen, dass Ihre Lüftung nachgerüstet werden muss
beschlagene Fenster am Morgen
feuchte Ecken hinter Möbeln
höherer CO₂ Gehalt im Schlafzimmer (oft bemerkbar durch Kopfweh)
erste Anzeichen von Schimmel, besonders nach dem Fenstertausch
Unsere Erfahrung bestätigt das. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung ist im sanierten Altbau keine Komfortfrage, sondern der notwendige Schritt, um das Zuhause trocken, gesund und energieeffizient zu halten. Wichtig ist, die Lüftung gleich im Zuge der Sanierung einzuplanen und nicht erst danach. Das verhindert Feuchteprobleme von Anfang an und spart oft zusätzliche Arbeiten und Kosten.
Wie oft müsste man eigentlich lüften?
Um Probleme wie feuchte Wände und Schimmel zu vermeiden, müsste man theoretisch den gesamten Tag zu Hause sein und regelmäßig lüften. Laut bauphysikalischen Empfehlungen und laut Informationen der WKO wäre ein Lüftungsrhythmus von alle zwei bis drei Stunden für mindestens fünf Minuten Querlüften notwendig. In der Praxis bedeutet das Lüften
am Morgen nach dem Aufstehen
während der Arbeitszeit
am frühen Abend
und sogar in der Nacht
Wir sehen das täglich: Kein Haushalt schafft diesen Rhythmus. Niemand stellt sich um drei Uhr früh den Wecker, nur um einmal durchzulüften. Genau deshalb reicht die reine Fensterlüftung im sanierten Altbau nicht mehr aus.
Fensterlüftung kostet Energie
Viele Menschen unterschätzen auch den Wärmeverlust. Sobald wir im Winter das Fenster öffnen, entweicht die teuer erzeugte Heizwärme sofort ins Freie. Wir nennen das oft die versteckte Energie-Steuer.
Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung arbeitet hier anders. Sie führt die Feuchtigkeit zuverlässig ab und hält gleichzeitig einen großen Teil der Wärme im Raum. Das macht die Sanierung erst wirklich effizient.
Was die ÖNORM H 6038 in Österreich zum richtigen Lüften sagt
In Österreich gibt es für die Wohnraumlüftung klare technische Vorgaben. Die wichtigste ist die ÖNORM H 6038. Diese Norm beschreibt, wie viel Frischluft ein Haushalt braucht, um Schimmel zu vermeiden und eine gute Raumluft zu sichern. Sie legt außerdem fest, wie leise eine Lüftungsanlage arbeiten muss, damit sie im Alltag angenehm bleibt.
Für einen typischen Haushalt bedeutet das:
etwa 36 m³ Frischluft pro Stunde pro Person
40 bis 60 m³ Abluft pro Stunde in Bad und Küche
einen maximalen Schalldruckpegel von 25 dB(A) in Wohn- und Schlafräumen
Diese Werte helfen auch uns bei der Planung. Sie stellen sicher, dass die Luftfeuchtigkeit zuverlässig abgeführt wird und die Lüftung später nicht stört. Viele billige Geräte schaffen diese Anforderungen nicht. Vor allem das Thema Lärmpegel ist oft groß.
Und das zeigt sich auch in der Praxis. Wenn eine Lüftung zu laut ist, schalten viele Bewohner sie nach kurzer Zeit wieder ab. Ab diesem Moment steigt das Schimmelrisiko sofort wieder an, weil die Feuchtigkeit im Raum bleibt.
Zentrale oder dezentrale Wohnraumlüftung – was macht im Altbau Sinn?
Wenn wir eine Lüftungsanlage im Altbau nachrüsten sollen, ist das die erste Frage unserer Kunden. Grundsätzlich hat beides seine Berechtigung. Wir empfehlen aus technischer Sicht fast immer ein zentrales System, weil es den gleichmäßigsten Luftaustausch bietet und energetisch am effizientesten arbeitet. Im Altbau fehlt dafür jedoch oft der Platz für die nötigen Luftleitungen.
Genau hier wird die dezentrale Wohnraumlüftung zur sinnvollen Alternative. Sie kommt ohne Rohrsystem aus, benötigt nur eine Kernbohrung pro Raum und kann auch im bewohnten Zustand installiert werden.
Wir erklären Ihnen jetzt die Unterschiede so, wie wir es auch direkt auf der Baustelle tun.
Zentrale Lüftungsanlagen: Nur zu empfehlen bei Kernsanierung
Zentrale Lüftungsanlage von Renson, DachmontageEine zentrale Anlage arbeitet mit einem großen Gerät, das über Luftkanäle alle Räume versorgt. Sie ist technisch sehr stark, leise und effizient. Wenn es der Bauzustand zulässt, ist das im Altbau die beste Lösung.
In der Praxis scheitert es jedoch oft am Platz für die Leitungen oder daran, dass das Haus weiter bewohnt wird. Eine zentrale Lüftungsanlage macht daher nur Sinn, wenn wirklich umfassend saniert wird und die Leitungsführung eingeplant werden kann.
Wenn Sie gerade prüfen, wie umfassend Ihre Sanierung werden soll, hilft Ihnen unsere Checkliste zur Altbausanierung bei der Orientierung.
Die Probleme der zentralen Lüftungsanlagen im Altbau:
Es müssen Kanäle mit 100 bis 160 Millimeter Durchmesser verlegt werden
Dafür müssen Decken abgehängt oder Böden geöffnet werden
Es braucht mehrere Gewerke wie Trockenbau, Maler und Elektriker
Die Räume sind während der Arbeiten schwer oder nicht bewohnbar
Gesamtbudget liegt oft zwischen 10.000 und 15.000 Euro
Unterm Strich ist der bauliche Aufwand bei zentralen Anlagen im Altbau meist deutlich höher als viele erwarten. Eine zentrale Anlage funktioniert also einwandfrei, lohnt sich aber fast nur dann, wenn das Haus ohnehin eine komplette Kernsanierung bekommt.
Sie wollen selbst Hand anlegen und Kosten sparen?
Dann könnte es sinnvoll sein, die zentrale Lüftung selbst einzubauen. Viele Kundinnen und Kunden überlegen genau das, wenn sie eine Lüftungsanlage im Altbau nachrüsten möchten.
Wir bei ViaThermo unterstützen Sie dabei. Auf Wunsch planen wir die komplette zentrale Anlage, berechnen die Luftmengen und stellen ein professionelles Selbstbau-Paket zusammen. Sie übernehmen die einfachen Schritte selbst und reduzieren so die Gesamtkosten auf etwa 6.000 Euro. Der elektrische Anschluss und die Abnahme erfolgen immer durch einen Meisterbetrieb, damit Sie volle Sicherheit und Gewährleistung behalten.
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Und es gibt noch eine zweite Lösung, die sich besonders bewährt hat, wenn man eine Lüftungsanlage im Altbau nachrüsten möchte, ohne das gesamte Haus umzubauen.
Dezentrale Lüftungsanlagen: die ideale Lösung für bewohnte Altbauten
Für typische Sanierungen ohne Baustelle ist die dezentrale Wohnraumlüftung unsere klare Empfehlung. Diese oft kleinen Geräte sitzen direkt in der Außenwand. Es gibt keine Kanäle, keine abgehängten Decken und keine großen Baustellen.
Die 6 Vorteile einer dezentralen Lüftungsanlage im Altbau:
pro Raum nur eine Kernbohrung nötig
Einbau dauert meist weniger als einen halben Tag
Räume bleiben bewohnbar
Nachrüstung Zimmer für Zimmer möglich
einfache Reinigung ohne Fachfirma
keine Trockenbauarbeiten
Genau deshalb können wir Lüftungen dort nachrüsten, wo sie im Alltag wirklich gebraucht werden: in Schlafzimmern, Wohnzimmern, Kinderzimmern oder im Homeoffice.
Viele Kunden fragen uns dabei zuerst, ob eine nachträglich eingebaute Lüftungsanlage laut ist. Moderne Geräte wie die Südwind Ambientika Solo+ arbeiten bereits ab etwa 20 dB(A) und liegen damit deutlich unter der Komfortgrenze der ÖNORM, also absolut schlafzimmertauglich.
Wandmontierte dezentrale Lüftungsanlage von AmbientikaTechnik leicht erklärt: So funktioniert die dezentrale Wohnraumlüftung
Aber wie schafft es so ein kleines Gerät wie die Ambientika Solo+ frische Luft ins Haus zu bringen und gleichzeitig die Wärme im Raum zu halten?
Die Lösung steckt im Keramikspeicher. Er sitzt direkt in der Außenwand, lädt sich mit der Wärme der Abluft auf und gibt diese Energie an die einströmende Frischluft wieder ab. Dadurch kommt die Luft vorgewärmt in den Raum und die Heizwärme bleibt erhalten, ohne Kanäle und ohne Auskühlen beim Lüften.
Wie die Luftbewegung funktioniert
Dezentrale Lüftungen arbeiten mit einem einfachen und sehr wirkungsvollen Prinzip. Im Gerät wechseln sich zwei Phasen ab, damit kontinuierlich frische Luft ins Haus kommt und die Wärme im Raum bleibt.
Wie die Luftbewegung funktioniert
Dezentrale Lüftungen arbeiten mit einem einfachen, aber äußerst wirkungsvollen Prinzip. Im Kern wechseln sich zwei Phasen ab, damit frische Luft ins Haus kommt und die Wärme drinnen bleibt.

Ambientika Solo+ Push-und Pull-System
Phase 1: Push
Die verbrauchte, warme Luft wird nach außen geführt. Dabei lädt sich der Keramikspeicher mit dieser Wärme auf.
Phase 2: Pull
Nach etwa siebzig Sekunden dreht der Ventilator die Richtung und zieht frische Außenluft durch den warmen Speicher wieder hinein.
So entsteht ein kontinuierlicher Luftaustausch mit Wärmerückgewinnung. Genau das macht diese Technik im Altbau so leistungsfähig.
Durch dezentrale Lüftungen wie die Ambientika Solo+ ist dadurch ein dauerhafter, energiesparender Luftwechsel ohne große Umbauarbeiten möglich. Genau deshalb ist dieses System ideal für Altbauwohnungen und bewohnte Häuser, in denen keine zentralen Kanäle möglich oder erwünscht sind.
Wo die dezentrale Lüftung besonders sinnvoll ist
In vielen Projekten starten wir genau dort, wo frische Luft im Alltag am meisten spürbar ist. Einige Räume profitieren besonders stark von einer dezentralen Lösung:
Schlafzimmer, weil sich hier in der Nacht Feuchtigkeit und CO₂ sammeln
Wohnzimmer, vor allem bei geschlossenen Fenstern und höherer Nutzung
Kinderzimmer, in denen ein stabiler Luftwechsel für erholsamen Schlaf sorgt
Homeoffice-Räume, damit die Luft länger frisch bleibt und die Konzentration nicht nachlässt
Feuchte Kellerräume, in denen Schimmel leicht entsteht
Garagen oder Nebenräume, in denen regelmäßige Fensterlüftung kaum möglich ist
Diese Räume lassen sich einzeln nachrüsten, ohne dass das gesamte Haus umgebaut werden muss.
Warum wir im Altbau auf die Südwind Ambientika Solo+ setzen
Wenn wir in Altbauten eine Lüftungsanlage nachrüsten, suchen wir immer dieselbe Kombination: starke Technik, leiser Betrieb, einfache Installation und ein fairer Preis. Genau deshalb empfehlen wir in den meisten Projekten die Ambientika Solo+. Aus unserer Sicht ist sie aktuell der beste Allrounder für bewohnte Häuser und Wohnungen.
Was dieses Gerät so stark macht
Sehr hohe Wärmerückgewinnung
Der Keramikspeicher erreicht bis zu etwa 93 %. Damit bleibt die Heizenergie im Haus, obwohl frische Luft nachströmt.
Flüsterleise im Betrieb
Die Ambientika Solo+ beginnt bei ungefähr zwanzig dB(A). Damit liegt sie unter der Komfortgrenze der ÖNORM und ist selbst im Schlafzimmer kaum zu hören. Viele Kunden sagen uns später, dass sie das Gerät im Alltag gar nicht mehr bewusst wahrnehmen.
Automatikmodus durch Sensorik
Integrierte Feuchte- und Dämmerungssensoren steuern den Luftwechsel so, wie es der Raum gerade braucht. Das ist ideal für Schlafzimmer, Homeoffice oder Räume, die unterschiedlich genutzt werden.
Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Mit rund 380 bis 450 Euro bietet die Ambientika Solo+ Werte, die sonst nur Premiumgeräte erreichen. Vergleichbare Modelle von inVENTer oder Stiebel Eltron starten häufig bei 600 Euro oder mehr.
Langlebige Technik
Der bürstenlose Motor arbeitet verschleißarm und sorgt für eine lange Lebensdauer der Anlage.
Kabellose Vernetzung für Altbauten
Viele Altbauten haben keine freien Leitungen für Steuerkabel. Die Ambientika kann mit passenden Modellen kabellos gekoppelt werden. Das spart Zeit, Aufwand und vermeidet unnötige Stemmarbeiten.

Südwind Ambientika Solo+
Warum wir die Ambientika Solo+ Baumarkt-Lösungen klar vorziehen
Es gibt am Markt Geräte, die auf den ersten Blick günstig wirken. In der Praxis haben sie jedoch oft eine Luftleistung von nur etwa zwanzig Kubikmetern pro Stunde. Das reicht nicht aus, um große Räume wirklich trocken zu halten oder Schimmel effektiv vorzubeugen. Die Ambientika Solo+ von Südwind liefert deutlich höhere Luftleistungen und erfüllt damit die Anforderungen auch in stärker genutzten Wohnräumen.
Vergleich: Welche dezentrale Wohnraumlüftung passt zu Ihrem Altbau
Viele Kunden möchten wissen, wie sich die Ambientika Solo+ gegenüber anderen bekannten Marken schlägt. Deshalb haben wir für unseren dezentralen Wohnraumlüftungs-Test jene Geräte ausgewählt, die im Altbau besonders häufig eingesetzt werden. Die folgende Übersicht zeigt die technischen Unterschiede klar und verständlich.
Technischer Vergleich von dezentralen Lüftungen
Gerät | Luft-leistung | Wärme- | Lautstärke | Preis | Eignung |
Südwind Ambientika Solo+ | bis ca. 60 m³/h | bis ca. 93 % | ca. 20 bis 24 dB(A) | Mittel | Wohnräume, Schlafzimmer, Altbau Sanierung |
inVENTer iV-Smart+ | bis ca. 58 m³/h | bis ca. 87 % | ca. 19 bis 26 dB(A) | Hoch | Premiumprojekte, energetisch sehr hohe Anforderungen |
Stiebel Eltron LWE 40 | ca. 38 m³/h | bis ca. 90 % | ca. 26 bis 28 dB(A) | Hoch | Markenlösung, jedoch akustisch auffälliger |
Bayernluft BL 40 Reihe | ca. 20 bis 30 m³/h | geringer | ca. 26 bis 30 dB(A) | Niedrig | kleine Nebenräume, Abstellräume, Keller |
Unsere Einschätzung aus der Praxis
inVENTer iV-Smart+
Ein sehr hochwertiges Gerät und technisch absolut solide. In vielen Altbauprojekten ist es allerdings preislich im Premiumsegment angesiedelt und für viele Haushalte nicht die wirtschaftlichste Wahl.
Stiebel Eltron LWE 40
Gute Marke und verlässliche Technik. In der Praxis fällt das Gerät jedoch akustisch stärker auf, besonders in Schlafräumen. Der höhere Preis spielt ebenfalls eine Rolle.
Bayernluft
Die Geräte schaffen nur bis zu 30 m³/h Luftleistung und liegen bei rund 26 bis 30 dB(A). Das ist hörbar und für Schlaf- oder Wohnräume meist viel zu laut. Durch die geringe Leistung eignen sie sich eher für kleine Nebenräume, Abstellräume oder Keller, nicht aber für eine Altbausanierung.
Warum wir häufig die Ambientika Solo+ einsetzen
Sie bietet die beste Kombination aus Lautstärke, Leistung, Preis und einfacher Montage. Gerade im Altbau, wo wir Kanäle vermeiden und Räume weiter bewohnen wollen, ist dieser Mix entscheidend.
Der Förderdschungel in Österreich: So sparen Sie bei der Nachrüstung
Vor allem wenn man eine dezentrale Lüftung in mehreren Räumen nachrüsten möchte, wirkt das auf den ersten Blick oft teuer. Viele unserer Kunden sind deshalb überrascht, wie stark der Staat eine kontrollierte Wohnraumlüftung unterstützt. Wer einen Altbau saniert oder einzelne Räume nachrüstet, kann einen großen Teil der Wohnraumlüftungs-Kosten in Österreich zurückbekommen.
Gerade wenn Sie mit Eigenleistung arbeiten möchten, lohnt sich ein Blick in unseren Leitfaden Eigenleistung: Bauen mit Profi. Hier erklären wir, wie Sie Arbeiten selbst übernehmen und gleichzeitig volle Gewährleistung behalten.
Wir begleiten Sie außerdem auch bei der Förderabklärung und zeigen Ihnen genau, welche Programme in Ihrem Bundesland passen und wie sich diese sinnvoll kombinieren lassen. So wird das Nachrüsten einer Lüftungsanlage im Altbau deutlich leistbarer, als viele zunächst erwarten.
Lüftungsanlagen-Förderungen auf Bundesebene
Wenn Sie eine Lüftungsanlage im Altbau nachrüsten, können Sie auf Bundesebene mehrere Programme nutzen. Besonders im Rahmen einer thermischen Sanierung lohnt sich der Blick in die aktuellen Förderungen.
Sanierungsoffensive und KPC-Programme
Lüftungsanlagen werden gefördert, wenn sie Teil einer energetischen Maßnahme sind, zum Beispiel beim Fenstertausch, bei der Fassadendämmung oder wenn ein Lüftungskonzept nach ÖNORM notwendig wird. Der Antrag läuft über die KPC und ist vielen als Sanierungsscheck bekannt. Wer eine kontrollierte Wohnraumlüftung nachrüsten möchte, kann hier einen deutlichen Zuschuss erhalten.
Handwerkerbonus 2026
Diese Förderung ist besonders interessant für alle, die eine dezentrale Wohnraumlüftung im Altbau planen. Gefördert werden 20 % der Arbeitskosten, maximal 1.500 Euro pro Jahr. Dazu zählen Arbeiten wie die Kernbohrung, Montage und der elektrische Anschluss, solange sie von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Gerade bei mehreren Geräten pro Haushalt reduziert das die Kosten erheblich und macht das Nachrüsten einer Lüftungsanlage deutlich leistbarer.

Handwerkerbonus 2025
Lüftungsanlagen-Förderungen in den Bundesländern
Niederösterreich
Das Programm Eigenheimsanierung unterstützt energetische Maßnahmen mit Zuschüssen bis zu rund 30 Prozent. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung kann Teil dieser Sanierung sein, besonders wenn Sie Schimmel nach Fenstertausch verhindern möchten.
Oberösterreich
Hier gibt es zinsgünstige Darlehen oder Einmalzuschüsse, wenn bestimmte energetische Standards eingehalten werden. Eine moderne Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung trägt maßgeblich dazu bei.
Vorarlberg
Das Land stellt hohe Anforderungen an Schallschutz und Hygiene. Geräte wie die Südwind Ambientika Solo+ erfüllen diese Vorgaben und sind damit förderfähig.
Wien
Programme wie Thewosan oder die Wohnungsverbesserung unterstützen Sanierungen innerhalb der Stadtgrenzen. Auch das Nachrüsten einer Wohnraumlüftung kann hier förderfähig sein, wenn es Teil eines größeren Sanierungspakets ist.
Wir unterstützen Sie beim Förderantrag
Förderprogramme sind komplex, aber die Einsparungen können erheblich sein. Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Förderungen in Österreich möglich sind und wie sie kombiniert werden können. Viele Haushalte reduzieren dadurch die Gesamtkosten deutlich.
Auf Wunsch übernehmen wir außerdem die gesamte technische Vorbereitung, zum Beispiel die Luftmengenberechnung, Pläne für die Förderstelle und die Dokumentation für den Antrag.
Wenn Sie wissen möchten, welche Lüftungsanlagen-Förderung 2025 für Ihr Projekt möglich ist, vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch.
Kostenlosen Beratungstermin sichern – gemeinsam erstellen wir Ihr Lüftungskonzept.
Die einfache Installation einer dezentralen Lüftungsanlage
Bei Lüftungs-Nachrüstungen machen sich viele unserer Kunden anfangs Sorgen um das Loch in der Wand. In der Praxis ist der Einbau einer dezentralen Lüftungsanlage jedoch deutlich sauberer und unkomplizierter, als man erwartet. Wir erklären Schritt für Schritt, wie so ein Projekt bei uns abläuft.
Lüftung nachrüsten in 4 Schritten
Planung: Wo kommt das Gerät hin
Wir prüfen, welche Wand und welche Position technisch sinnvoll sind. So stellen wir sicher, dass der Raum später gleichmäßig durchlüftet wird.
Kernbohrung: Präzise und mit Absaugung
Für jedes Gerät benötigen wir eine Kernbohrung mit etwa 180 Millimetern Durchmesser. Diese Bohrungen werden mit Absaugung durchgeführt, damit kaum Staub in den Raum gelangt.
Montage: Hülse setzen und Gerät einsetzen
Nach der Bohrung setzen wir die Rohbauhülse in die Wand ein. Anschließend wird das Gerät verkabelt und der Keramikspeicher samt Lüfter eingesetzt.
Inbetriebnahme: Feinabstimmung für optimalen Betrieb
Zum Schluss messen wir die Anlage und stellen sie richtig ein. Wenn mehrere Geräte im Haus verbaut werden, legen wir fest, welches Gerät als Master arbeitet und welche Einheiten folgen.
Dieser Ablauf sorgt dafür, dass die Lüftungsanlage von Beginn an effizient und leise arbeitet. Viele Haushalte entscheiden sich danach sogar für weitere Räume, weil der Einbau so unkompliziert war.
Legen Sie selbst Hand an mit der ViaThermo Selbstbau-Lösung
Viele Haushalte möchten beim Nachrüsten einer Lüftungsanlage Kosten sparen, ohne auf Qualität oder Sicherheit zu verzichten. Genau dafür haben wir bei ViaThermo unsere Selbstbau-Lösung entwickelt. Sie kombiniert Eigenleistung mit professioneller Planung und Abnahme, damit alles technisch einwandfrei bleibt.
Wie die ViaThermo Selbstbau-Lösung funktioniert
Wir planen die Anlage für Sie
Zu Beginn berechnen wir die notwendige Luftmenge, wählen die passenden Geräte aus und erstellen einen klaren Plan für die Positionen der Lüftungseinheiten. So wissen Sie genau, wo gebohrt wird und wie das System später arbeitet.
Wir liefern Material und Profi-Werkzeug
Sie erhalten alle Komponenten, die Sie benötigen, inklusive der Rohbauhülse, dem Keramikspeicher, den Blenden und optional dem passenden Werkzeug. Viele Arbeitsschritte lassen sich mit normalem handwerklichem Geschick problemlos durchführen.
Sie übernehmen die einfachen Schritte selbst
Dazu gehören vorbereitende Arbeiten, das Setzen der Hülse, das Dämmen und das Montieren der Innenblenden. Wenn Sie möchten, können Sie sogar den Großteil der Montage selbst erledigen.
Elektrik und Abnahme durch das ViaThermo Meisterteam
Der elektrische Anschluss und die finale Inbetriebnahme werden immer von unserem ViaThermo Meisterteam oder einem geprüften Partnerbetrieb ausgeführt. So bleibt die Gewährleistung vollständig erhalten und Ihre Anlage ist fachgerecht eingestellt.
Warum sich Eigenleistung lohnt
Mit der Selbstbau-Lösung können Kunden meist 30 bis 40 % der Montagekosten sparen. Gleichzeitig haben Sie ein gutes Gefühl, weil Sie wissen, dass ein Profi das System geprüft und freigegeben hat. Für viele Altbauprojekte ist das die ideale Kombination aus Kostenbewusstsein und technischer Sicherheit.
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Sie möchten wissen, ob Selbstbau für Ihr Zuhause möglich ist
Wir schauen uns das gerne gemeinsam mit Ihnen an. Fragen Sie einfach eine unverbindliche Beratung an. Wir klären, welche Räume geeignet sind und wie viel Sie mit Eigenleistung sparen können.
Zusammengefasst: Lüftungsanlagen im Altbau nachzurüsten ist einfacher als gedacht
Wenn Sie eine Lüftungsanlage im Altbau nachrüsten, kombinieren Sie drei Ziele in einem Schritt.
Sie verhindern Schimmel nach dem Fenstertausch,
verbessern die Luftqualität im Alltag
und nutzen die Energie, die Sie bereits in Dämmung und neue Fenster investiert haben.
Geräte wie die Südwind Ambientika Solo+ arbeiten leise, bringen zuverlässig frische Luft in Schlafzimmer und Wohnräume und halten gleichzeitig die Wärme im Haus. Unsere Südwind Ambientika Solo+ Erfahrung zeigt, dass sich dadurch selbst dichte, sanierte Altbauten spürbar verändern. Aus einem potenziellen Feuchtraum wird ein trockenes, gut belüftetes und gesundes Zuhause – ohne Energieverlust und ohne Eingriffe in die Bausubstanz.
Unser Versprechen bei ViaThermo
Wir planen Ihre Lüftungsanlage im Altbau, berechnen die notwendigen Luftmengen und liefern das passende Material. Sie entscheiden, ob Sie Teile der Montage im Rahmen unserer Selbstbau-Lösung selbst übernehmen oder ob wir die komplette Umsetzung mit Profi-Service für Sie organisieren. In beiden Fällen behalten Sie Fixpreise und volle Gewährleistung.
Wenn Sie wissen möchten, welche Geräte Sie benötigen, um Ihre Lüftungsanlage nachzurüsten, und welche Förderungen in Ihrem Bundesland möglich sind, beraten wir Sie gerne persönlich.
Kostenlosen Beratungstermin sichern – gemeinsam erstellen wir Ihr Lüftungskonzept.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie kann man eine Lüftungsanlage im Altbau nachrüsten, ohne große Umbauten?
Viele Altbauten haben keinen Platz für Luftleitungen. Dezentrale Geräte lassen sich mit nur einer Kernbohrung pro Raum installieren und sind daher die bevorzugte Lösung, wenn man eine Lüftungsanlage nachrüsten im Altbau möchte.
Welche Erfahrungen gibt es mit der Südwind Ambientika Solo+ in sanierten Altbauten?
Unsere Ambientika Solo+ Erfahrung zeigt, dass die Geräte leise arbeiten, Räume trocken halten und ideal für Schlafzimmer und Wohnräume geeignet sind.
Was kostet eine Wohnraumlüftung in Österreich im Vergleich zwischen zentral und dezentral?
Die Kosten für Wohnraumlüftungen in Österreich sind relativ ähnlich. Dezentrale Geräte sind etwas günstiger bei der Nachrüstung und verursachen weniger Aufwand, während zentrale Systeme höhere Installationskosten haben, aber bessere Leistung und weniger Schall bieten. Hier kann man durch Selbstbau sparen.
Der wichtigste Faktor ist die Möglichkeit, die Lüftungsrohre zu verstecken. Wenn das möglich ist, raten wir zu einer zentralen Anlage, ansonsten muss man auf dezentrale Systeme setzen
Wie hilft eine Lüftungsanlage, Schimmel nach dem Fenstertausch zu verhindern?
Nach neuen Fenstern entsteht schnell der Thermoskannen-Effekt. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung führt Feuchtigkeit zuverlässig ab und verhindert Schimmel nach dem Fenstertausch gemäß den Anforderungen der ÖNORM H 6038.