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Wartung der Fußbodenheizung: Intervalle, Kosten und Profi-Tipps

Wartung der Fußbodenheizung: Intervalle, Kosten und Profi-Tipps

Frederik Hermans Frederik Hermans
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Inhaltsverzeichnis

Eine Fußbodenheizung liefert Ihnen eine gleichbleibende Wärme und sorgt für ein angenehmes Wohnraumklima. Ein effizientes Heizen, weniger Staub und eine geringe Vorlauftemperatur sind die Vorteile einer Fußbodenheizung. Damit diese lange ihre Dienste tut, ist eine regelmäßige Wartung der Fußbodenheizung zu empfehlen. Wie oft Sie die Wartung angehen sollten, was eine Wartung kosten darf und wie der Ablauf ist, zeigt Ihnen der nachfolgende Teil.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Wartung einer Fußbodenheizung führt zu einer gleichbleibenden Heizleistung.
  • Das Entlüften, Spülen und Überprüfen der Heizkessel verhindern Korrosionsschäden und mindern Geräusche.
  • Die Fußbodenheizung Wartung spart hohe Energiekosten ein.
  • Mit einer Wartung sorgen Sie für eine Langlebigkeit Ihrer Heizkreise.

Wann sollten Sie eine Wartung der Fußbodenheizung in Betracht ziehen?

Eine Fußbodenheizung ist das effizienteste Heizsystem, das sich durch hohen Gefühlskomfort auszeichnet, besonders im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern. Jedoch ist, wie bei allen technischen Systemen, eine regelmäßige Wartung hilfreich, um das System optimal laufen zu lassen und Schäden vorzubeugen.

Typische Anzeichen für einen Wartungsbedarf sind Räume, die nicht mehr richtig warm werden, oder zu große Temperaturunterschiede zwischen den Zimmern. Die Ursache kann eine Verstopfung sein oder eine Einstellung, die nicht mehr zum aktuellen Nutzungsverhalten passt. Nutzen Sie ein günstiges Thermometer, um die Unterschiede in den Räumen zu dokumentieren, und kontaktieren Sie einen Fachmann.

Das gilt auch, wenn Sie einen erhöhten Energieverbrauch feststellen oder wenn die Fußbodenheizung nicht leise arbeitet. Beim Auftreten von Strömungsgeräuschen nehmen Sie am besten gleich Kontakt mit uns auf!

Aufgepasst: Je nach Fußbodenaufbau (Estrichdicke, Belag, Dämmung) kann sich die Wärme unterschiedlich verteilen; Änderungen am Aufbau können also ebenfalls einen Einfluss haben.

Warum ist eine Fußbodenheizung Wartung so wichtig?

Mit der Zeit kann eine Ablagerung von Schmutz verantwortlich für einzelne kalte Stellen am Boden sein, sodass eine konstante Wärmezufuhr in den gewünschten Räumen nicht mehr gegeben ist. Dann kann es sein, dass sich Schlamm in den Rohren abgesetzt hat. Wenn Sie als Hausbewohner eine mindere Leistung der Fußbodenheizung feststellen, ist eine Wartung der Fußbodenheizung längst überfällig. Mit einer einfachen Methode wird der festgesetzte Schlamm, der durch einen Korrosionsprozess in den Leitungen entsteht, wieder entfernt. Ohne die Wartung kann das Heizungswasser nicht mehr einwandfrei durch die Rohre fließen und es kommt zu einer ungleichen Wärmezufuhr.

Vor allem bei Modellen, die bis 1990 verbaut worden sind, ist eine regelmäßige Wartung zu empfehlen. Bis zu diesem Zeitraum war es üblich, Kunststoffrohre zu verlegen, die nicht sauerstoffdicht sind. Daher neigen diese Modelle zu einer Verschlammung, die durch eine einfache Wartung behoben wird.

Nicht nur Schmutz und Kalkablagerungen machen der Fußbodenheizung zu schaffen, sondern auch defekte Ventile. Diese lassen sich mithilfe einer Wartung leicht feststellen, damit Sie wieder eine gleichbleibende Temperatur erhalten. Das gilt auch für die Reparatur von Stellmotoren oder für den Austausch eines defekten Raumthermostats.

Bevor es zu spät ist, sollte daher eine regelmäßige Wartung der Fußbodenheizung erfolgen. Bei einer gründlichen Reinigung ist die Systemlebensdauer einer wasserbasierten Fußbodenheizung bis zu 35 Jahre möglich.

Fußbodenheizung Wartung ViaThermo Service TechnikerWartung des Fußbodenheizkreisverteilers durch ViaThermo-Techniker

Wie oft sollte eine Fußbodenheizung-Wartung erfolgen?

Bei Fußbodenheizungen, die mit moderner Technik auskommen, ist eine Wartung alle 5 Jahre sinnvoll. Vor allem bei elektrischen Fußbodenheizungen ist eine Wartung nur in bestimmten Fällen zu empfehlen, da sie weniger anfällig für Korrosionen sind. Es sind keine beweglichen Ventile oder Pumpen wie bei einer wasserbasierten Fußbodenheizung verbaut, die eine Wartung verlangen. Lediglich das Kontrollieren des Thermostats und der Verkabelung sollte durch einen Profi geschehen. Gerne machen wir Ihnen ein Angebot dazu, wenn Sie gleich Kontakt mit uns aufnehmen!

Bei einer wasserbasierten Fußbodenheizung sollten Sie eine Wartung im Abstand von zwei bis fünf Jahren einplanen. Besser ist es, diese alle ein bis zwei Jahre vorzunehmen. Diese Heizsysteme kommen insbesondere in kleineren Räumen – wie etwa im Badezimmer - oder bei einer Nachrüstung in einem Altbau zum Einsatz. Die Anschaffung ist in der Regel günstiger und lässt sich gut mit einer Wärmepumpe verbinden. Gerade wenn Sie im Altbau eine Fußbodenheizung verlegen bzw. nachrüsten, lohnt sich ein Blick auf Wartungsintervalle und Wasserqualität. 

Für weitere Rückfragen bezüglich des Einbaus einer Fußbodenheizung stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung!


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Fußbodenheizung entlüften – ist es sinnvoll?

Wie bei anderen Heizsystemen sollten Sie eine Fußbodenheizung entlüften – am besten alle zwei bis vier Jahre. Bei neueren Modellen ist das Entlüften der Fußbodenheizung alle fünf Jahre zu empfehlen.

Der Grund für eine Entlüftung liegt klar auf der Hand: Eingeschlossene Luftbläschen verhindern einen gleichmäßigen Heizwasserdurchfluss, der für kühle Stellen am Boden sorgt. Durch das Entlüften garantieren Sie eine Verlängerung der Nutzungsdauer der Fußbodenheizung und beugen eventuellen Schäden vor.

Ein Tipp: Markieren Sie sich den nächsten Zeitraum zum Entlüften in Ihrem Kalender und hinterlegen Sie unsere Kontaktdaten für einen rechtzeitigen Termin.

Welchen Vorteil bringt es, eine Fußbodenheizung zu spülen?

Eine Fußbodenheizung zu spülen, ist in vielerlei Hinsicht von Vorteil. Bei einer Fußbodenheizung kommt dasselbe Heizwasser jahrelang zum Einsatz. Trotz des geschlossenen Systems, das neben dem Heizkessel aus den verlegten Rohren, Pumpen und Ventilen besteht, gelangen hin und wieder Rost und Kalkablagerungen hinein. Weitere Schmutzpartikel führen zu einer Verschlammung, die sich mithilfe einer Spülung der Fußbodenheizung beseitigen lässt.

Die Fußbodenheizung zu spülen ist also sehr effektiv und sollte vor allem von einem Fachmann durchgeführt werden. 

Wie läuft eine Wartung der Fußbodenheizung ab?

Wenn Sie einen Termin zur Fußbodenheizung-Wartung gemacht haben, stehen verschiedene Arbeitsschritte an, die wir im Vorfeld besprechen. Zu einer Wartung gehören üblicherweise

  • die Sicht- und Funktionsprüfung,
  • das Überprüfen der Durchflussmenge und der Hydraulik,
  • das Entlüften,
  • das Spülen der Fußbodenheizung
  • sowie das Prüfen des Heizungswassers.

1. Sicht- und Funktionsprüfung

In einem ersten Schritt macht sich der Profi mit dem Heizkreisverteiler vertraut und überprüft die Ventile sowie die Stellmotoren. Undichte Stellen sowie eine veränderte Wasserfarbe oder -menge geben erste Rückschlüsse darauf, was der Grund für eine verminderte Heizleistung sein kann.

Zum Schluss testet der Profi die Thermostate auf ihre Funktion hin.

2. Durchflussmenge und hydraulischer Abgleich

Beim hydraulischen Abgleich der Fußbodenheizung testet der Fachmann die Durchflussmenge des Heizwassers. Gelangt in jeden Raum dieselbe Menge oder ist eine Nachjustierung nötig? Mit diesem Verfahren lassen sich auch störende Geräusche vermeiden und erhöhte Heizkosten einsparen.

3. Fußbodenheizung entlüften

Das Entlüften der Fußbodenheizung ist ein gängiges Verfahren, um eingeschlossene Luftbläschen aus den Heizkreisen entweichen zu lassen. Dadurch wird der Heizwasserdurchfluss wieder gewährleistet. Diese Methode ist ratsam, wenn Sie gluckernde Geräusche oder kühle Bodenstellen wahrnehmen.

4. Fußbodenheizung spülen

Bei einer Wartung der Fußbodenheizung ist das Spülen bei Bedarf hilfreich, um

  • Schmutzpartikel,
  • Kalk
  • oder Rost

zu beseitigen. Das betrifft besonders Häuser aus der Zeit vor 1990 – häufig ein Thema bei der Altbausanierung. Das Spülen sollte auch nach spätestens fünf Jahren ohne Wartung erfolgen, damit die Heizkreise einwandfrei funktionieren.

5. Prüfen des Heizwassers

Bei diesem letzten Schritt der Fußbodenheizungswartung überprüft der Profi den pH-Wert und die Qualität des Heizwassers. Dafür zieht er die zentrale Richtlinie VDI 2035 zurate, die sich unter anderem mit dem Härtegrad und der Leitfähigkeit des Heizwassers befasst.

Sofern es nötig ist, fügt der Profi ein Korrosionsschutzmittel gegen Rost hinzu.

Was darf eine Fußbodenheizung-Wartung kosten?

Die Kosten für eine Fußbodenheizungswartung sind individuell und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere die Raumgröße und die Arbeitszeit spielen eine wesentliche Rolle. 

Überschlägig kalkuliert benötigt man für ein 100-m²-Haus einen halben Partietag und für 200 m² einen ganzen Partietag. Je nach Wasserqualität muss das Heizwasser neu befüllt und aufbereitet werden. Die dafür benötigten Heizungspatronen zur Wasseraufbereitung werden separat abgerechnet.

Inkludiert sind dann: Das Entlüften der Fußbodenheizung, Spülen der Heizkreise, den hydraulischen Abgleich und das Überprüfen des pH-Werts.

Fragen Sie gleich nach einem Termin und informieren Sie sich über ein individuelles Angebot, das auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist!


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Fußbodenheizung-Wartung in Eigenregie – darum ist davon abzuraten

Obwohl wir Kunden aktiv beim Aufbau der Fußbodenheizung in Eigenregie unterstützen (unser Angebot dazu finden Sie hier), raten wir von einer Wartung in Eigenleistung ab. Die Wartung ist die beste Gelegenheit, das gesamte Heizungssystem fachmännisch prüfen zu lassen – hier ist langjährige Erfahrung durch nichts zu ersetzen. Zudem können Laien Korrosionsschäden oder Kalkablagerungen in den Rohren nur schwer selbst erkennen.

Wir führen diese Service-Aufträge ausschließlich mit unseren erfahrensten Mitarbeitern durch. Sollte ein Problem auftreten, können sie dieses sofort professionell beheben. Zudem sind für das Spülen, Befüllen und die korrekte Wasseraufbereitung Spezialwerkzeuge erforderlich, über die nur der Fachbetrieb verfügt.

Fazit

Die Wartung einer Fußbodenheizung bringt viele Vorteile mit. Ein geräuscharmes, energieeffizientes Heizen mit gleichbleibender Temperatur in allen Räumen ist die Folge, die Ihnen ein warmes Zuhause beschert.

Die Wartung umfasst einzelne oder mehrere Arbeitsschritte, die spätestens alle zwei bis vier Jahre erfolgen sollten. Entlüften, Spülen und Überprüfen aller Komponenten sorgen für ein ausgezeichnetes Ergebnis. So garantieren Sie, dass Sie lange Freude an Ihrer Fußbodenheizung haben – bei Bedarf kann der Fachbetrieb zudem einzelne Kreise prüfen und bei Wartungsarbeiten den Heizkreis schließen, um gezielt und sicher zu arbeiten. Machen Sie gleich einen Termin oder lassen Sie sich kostenlos von unserem Fachpersonal beraten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Woran merke ich, dass meine Fußbodenheizung gewartet werden muss?

Typische Anzeichen sind kalte Zonen am Boden, gluckernde/strömende Geräusche, ungewohnt hoher Energieverbrauch oder wenn einzelne Räume nicht richtig warm werden. Spätestens dann sollte ein Fachbetrieb die Anlage prüfen (z. B. Durchfluss, Ventile, Heizungswasser).

Wie oft sollte eine Fußbodenheizung gewartet werden?

Bei wasserführenden Fußbodenheizungen ist eine Wartung meist alle 2–5 Jahre sinnvoll, oft empfehlenswert eher alle 1–2 Jahre, besonders bei älteren Anlagen. Elektrische Fußbodenheizungen sind in der Regel wartungsärmer; hier reicht meist eine Kontrolle von Thermostat und Elektrik bei Bedarf.

Was gehört zur Wartung einer Fußbodenheizung?

Üblich sind Sicht- und Funktionsprüfung, Kontrolle der Durchflussmenge, ggf. hydraulischer Abgleich, Entlüften, bei Bedarf Spülen sowie das Prüfen der Wasserqualität (pH-Wert/Leitfähigkeit nach VDI 2035). So lassen sich Ablagerungen, Korrosion und defekte Bauteile frühzeitig erkennen.

Ist Entlüften und Spülen wirklich nötig?

Entlüften hilft, wenn Luft im System den Heizwasserdurchfluss stört - dadurch entstehen oft kalte Stellen oder Geräusche. Spülen ist besonders sinnvoll, wenn sich Schlamm, Rost oder Kalk abgesetzt haben (häufiger bei älteren Anlagen oder langen Wartungsintervallen). Beides verbessert die Heizleistung und kann Folgeschäden verhindern.

Was kostet die Wartung einer Fußbodenheizung?

Die Kosten für eine professionelle Wartung richten sich nach der Wohnfläche. In Österreich können Sie mit folgenden Richtwerten kalkulieren:

  • Bis 100 m²: ca. 600 € netto (0,5 Arbeitstage Arbeitszeit).
  • Bis 200 m²: ca. 1.200 € netto (1,0 Arbeitstag Arbeitszeit).

Zusätzlich fallen Materialkosten für die normgerechte Wasseraufbereitung (z. B. Heizungspatronen) sowie bei Bedarf für Verschleißteile an.

Welche Leistungen sind inkludiert? Eine fachmännische Wartung umfasst bei uns:

  • Spülen der Heizkreise
  • Vollständiges Entlüften des Systems
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs
  • Überprüfung des pH-Werts und der Wasserqualität








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